Donnerstag, 16. August 2007

Abschiedsgedanken

Die Zeit wird knapp und ich werde wehmütig. Genauer gesagt bin ich hin und her gerissen. Eine knappe Woche bleibt mir noch in der Stadt, in der ich die letzten sechs Monate verbracht habe. Dort, wo ich anfangs in einem Wohngebiet wohnte, bei dessen Erwähnung ich immer noch mitleidig, ja, vielleicht sogar ehrfürchtig angeschaut werde. Dort, wo ich zur Uni gegangen bin, mich bei meinem Forschungspraktikum ein bisschen zum Affen gemacht, aber letztendlich doch auch etwas Vernünftiges auf die Beine gestellt habe.
Trotzdem – irgendwie freue ich mich auf Deutschland. Vermutlich werde ich mir das nach kurzer Zeit im Norden (und damit meine ich das ganze Land, nicht ausschließlich Norddeutschland) aber wieder anders überlegen.

Jedenfalls werde ich immer gerne an die Zeit hier zurück denken. Einige Dinge werden mir fehlen, andere nicht. Bei manchen Dingen bin ich mir da noch nicht so ganz sicher:

Ist es zum Beispiel positiv oder negativ, dauernd auf der Straße dumm angebaggert zu werden? Egal ob alt oder jung, die Männer lassen nichts anbrennen. Es wäre interessant, herauszufinden, wieso so ein Verhalten nicht ausstirbt. Was hat es für evolutive Vorteile? Vielleicht stehen da wirklich manche Mädchen drauf. Irgendwie gibt es einem ja auch das Gefühl, interessant zu sein. Wenn man sich nicht gleichzeitig vor Augen hält, dass hier alles Weibliche angemacht wird, Aussehen egal. Zum Charaktertesten kommt es ja nie.

Einer der Pluspunkte von Montpellier ist ohne Frage das Wetter, das es den Aufreißern erlaubt, jeden Abend leicht bekleideten Mädchen dumme Sprüche hinterherzurufen. Auch wenn die Einheimischen über den schlechten Sommer jammern, ich fand ihn super. Nur ein paar Tage war es wirklich so heiß, dass man nachts nicht schlafen konnte. Trotzdem war es die meiste Zeit schön warm. Einfach in kurzen Sachen um Mitternacht draußen in einer Bar sitzen – in Deutschland ist das bestimmt keine drei Monate lang möglich. Und dieses Jahr sowieso nicht.

Die Gelassenheit der Franzosen gefällt mir auch. Ich werde mich wieder dran gewöhnen müssen, nicht mehr wie ein Rowdy ohne Rücksicht auf Verluste Fahrrad zu fahren. Wen kümmert’s hier auch, hier passt eben jeder auf, dass er nicht überfahren wird. Rote Ampeln sind dabei auch Interpretationssache, egal ob zu Fuß, mit dem Fahrrad oder sogar mit dem Auto. Gehupt wird hier relativ selten (zumindest nicht, wenn man mal aus Versehen etwas zu spontan abbiegt, ohne es vorher deutlich zu kennzeichnen) und erst ein einziges Mal wurde ich angemault, weil ich auf der falschen Straßenseite auf dem Fußweg Fahrrad fuhr. Und der Meckerer hatte bestimmt deutsche Vorfahren.

Die Gelassenheit hat aber auch schlechte Seiten, wenn sie zu einem „Is-mir-doch-alles-Wurscht“-Verhalten führt. Als ich Dienstag aus dem Supermarkt kam, lag auf der Treppe vor dem Laden ein junger, demolierter Mann. Er atmete noch, hatte eine Holzlatte umschlugen, die Vorderzähne frisch ausgeschlagen und blutete am Arm. Da er aber noch ein Stück Treppe freigelassen hatte, gingen sämtliche Supermarktbesucher relativ unbeeindruckt, ihn nur eines kurzen Blickes würdigend, an ihm vorbei in den Laden.
Ich war empört, versuchte ihn anzusprechen. Schließlich hätte er sterben können. Da ich die Holzlatte in seiner Hand dann aber doch zu beeindruckend fand, um ihn aus seinem Koma zu erwecken und diese eventuell auf meinen Kopf donnern zu lassen, hielt ich eine Passantin an, die gerade aus dem Supermarkt kam. Was man jetzt denn wohl machen sollte. Sie murmelte etwas von Feuerwehr und war die Einzige, die mit mir stehen blieb. Als ich ihr den Rücken zuwandte, weil ich mich entschlossen hatte, im Laden um Hilfe zu bitten, verschwand sie sichtlich erleichtert. Ich habe den demolierten Mann dem Sicherheitspersonal überlassen. Er lebte jedenfalls noch. Aber diese Haltung der Franzosen hat mich echt schockiert. Ich hoffe doch, in Deutschland würde man so jemanden nicht einfach da liegen lassen??

Dagegen ist ein anderer nicht ganz positiver Punkt der Gelassenheit geradezu eine Lappalie. Gelassenheit führt nämlich zum Schlangestehen. Dabei ist hier keiner so zivilisiert wie die Engländer. Es geht einfach alles ein wenig langsamer, im Supermarkt lassen sich die Kassierer Zeit und auch sonst habe ich hier mehr Zeit in Warteschlangen verbracht als in der gesamten Zeit vor dem Aufenthalt hier.

Im Supermarkt steht man dann aber nicht nur in der Schlange, sondern wird auch noch arm. Es ist unglaublich, wie teuer hier alles ist. In Deutschland wird es mir überhaupt nicht auffallen, dass die Milchpreise gestiegen sind. Ich würde fast wetten, dass die Butter hier immer noch deutlich teurer ist als in Deutschland – trotz Preisanstieg.

Aber den Franzosen ist das Essen eben auch was wert. Die Restaurants sind immer voll, egal, ob Wochentag oder Wochenende. Essen wird hier zelebriert. Menüs bekommt man im Restaurant fast für den gleichen Preis wie ein Hauptgericht. Trotzdem bekommen es die Leute hin, irgendwie schlank zu bleiben. Das Geheimnis dafür muss ich noch mal rausfinden. Vielleicht ist ein guter Tipp, wie die Franzosen einfach kaum was zwischendurch zu essen.

Schlank sind die Franzosen aber auch nur, wenn sie nicht einen Kugelbauch vor sich herschieben. Der kommt bei den Frauen aber meistens von den Kindern, die in demselbigen heranwachsen. Um zu sehen, dass Frankreich ein geburtenstarkes Land ist, muss man keine Statistiken wälzen. Man muss nur einmal durch die Straßen gehen, dort wimmelt es nur so von Familien mit Kindern und Schwangeren.

Als negativ zu erwähnen wären noch die Hundehaufen in Montpellier. Obwohl hier dauernd irgendwelche Wägelchen zum Saubermachen rumfahren, sollte man beim Gehen die Augen immer auf dem Asphalt haben. Sonst gibt es böse Überraschungen. Für mich übrigens noch nicht – aber ich habe ja auch noch ein paar Tage.

Ein anderer negativer Punkt – diese Woche passieren mir lauter solche Sachen, ich glaube, ich soll hier weg – ist mir Dienstagabend aufgefallen. Dieser Dienstag hatte es wirklich in sich. Wir saßen zu viert, zwei Männer, zwei Frauen, Bier trinkend auf einem recht zentralen Platz, der Esplanade zwischen Comédie und Corum. Jedenfalls endete es damit, dass einer unser Kumpel von einem Unbekannten eine Ohrfeige und von einem zweiten Unbekannten zwei Faustschläge verpasst bekam. Ohne dass wir irgendetwas provoziert hätten, wohlgemerkt. Gott sei Dank suchten wir unser Heil in der – wenn auch gemäßigten - Flucht.
Eine Minute später trafen wir auf einen Polizeiwagen. Der Franzose unter uns erzählte den Vorfall den Polizisten, die meinten, wir hätten ja wohl anrufen können. Wir versuchten zu erklären, dass wir keine Zeit gehabt hatten, die Polizei anzurufen. Ob sie denn wohl mal eben mit uns über die Esplanade fahren könnten, um die Täter zu finden. Nö, könnten sie nicht. Interessierte sie auch alles gar nicht. Die Polizei, dein Freund und Helfer. Sie versprachen aber, in Sichtweite zu bleiben, und waren nach einigen Augenblicken nirgends mehr gesehen.
Letztendlich verbrachten die beiden Schläger dann aber doch die Nacht im Knast. Das aber nur, weil wir mit dem Handy die Polizei riefen, als wir sie das nächste Mal sichteten. Wobei wir da erst einmal fünf Minuten in der Warteschleife verbrachten, bis wir zum Notruf durchgestellt wurden und es weitere 10 Minuten brauchte, bis drei Polizeiautos mit Blaulicht (sie wollten wohl irgendwas gut machen) heranrasten.
Diese Nacht war wirklich abenteuerlich. Und sie hat mich gelehrt, sich nicht zu sehr auf französische Polizisten zu verlassen.

Mit so einem negativen Punkt kann ich hier aber nicht abschließen. Denn das vielleicht Beste hier ist eindeutig die Landschaft und die Tatsache, dass man mal eben am Wochenende an den Strand fahren kann. Wer kann das schon von sich behaupten? Zum Beweis der tollen Landschaft hänge ich wieder ein paar Bilder dran. Natürlich auch von Montpellier, der derzeit tollsten Stadt der Welt (die natürlich nächste Woche mit meiner Abreise einiges an Qualität verlieren wird). Die Bilder sind dieses Mal mit einer Spiegelreflex-Kamera und auch nicht von mir gemacht. Mein Dank geht an Sabrina und Juliane. Und, ja, in diesem tollen Fluss mit diesem tollen kleinen Wasserfall waren wir wirklich letztes Wochenende schwimmen. Unbeschreiblich. Es ist so schön hier!

Ohne Frage und ganz subjektiv gesehen überwiegen die positiven Dinge in Montpellier. Also bin ich wehmütig. Erst einmal.

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Samstag, 4. August 2007

Foto-Love-Story

Während ich darauf warte, dass die Bilder hochgeladen werden, melde ich mich auch endlich mal wieder zu Wort. Gebt es zu, Ihr wartet doch schon lange und ganz ungeduldig auf Neuigkeiten.

Ich bin also immer noch in Frankreich. Und da auch froh drüber. Denn je mehr ich sehe, desto besser gefällt es mir hier. Obwohl ich das immer wieder sage.

Dieser Blog-Eintrag wird übrigens aus nicht viel mehr als Bildern bestehen. Erst waren meine Eltern eine Woche zu Besuch, da haben wir uns schon eine Menge angeschaut. Die ganze Touri-Schiene haben wir hinter uns. Und, mal ehrlich. Irgendwie hat man (ich) als Tourist nicht so viel zu erzählen. Aber die Bilder (und die kurzen Erklärungen) sollten für sich sprechen.

Nach dem Eltern-Besuch, zu dem ich mir übrigens frei genommen hatte (denn bei meinem Praktikum hat eh jeder Urlaub), waren Annick und John für vier Tage hier. Da uns die Hitze ja überhaupt nichts ausmacht (nein, nein, vor allem mir nicht), sind wir zweimal in der Mittagssonne wandern gegangen. Dass blauer Himmel war, war zwar super für die Fotos. Aber ich weiß nicht, ob das so gut für unsere Gesundheit war, von wegen körperliche Anstrengung bei Hitze und so… Aber wir haben es alle fröhlich überlebt.

Jaha… Ist eigentlich traurig, dass ich nicht mehr zu berichten weiß. Aber ich glaube, mir fallen die Merkwürdigkeiten hier einfach nicht mehr auf. Hilfe, ich bin selbst halbfranzösisch geworden!!! Nicht drüber nachdenken.

Sondern lieber einfach die Bilder genießen (I LOVE France, nicht, dass es hier ob des Titels dieses Eintrags zu Missverständnissen kommt):


Wir starten mit der Tour de France bzw. den Autos in meiner Straße. Ausnahmezustand in Montpellier. Die Tour kam nicht nur dort an, sondern die Radfahrer (und Tausende von Fernsehteams und sonstiger Anhang) übernachteten dort auch und fuhren am nächsten Morgen von Montpellier aus weiter. So sah meine eigentlich autofreie Straße am Tag der Abfahrt aus:
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… sie kommen, sie kommen!! Allerdings nur im Schritttempo, war ja durch die Innenstadt. Ein vorgetäuschter Start sozusagen. Aber was war auch nicht alles Täuschung bei dieser Tour de France…
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Und hier sind sie: Mr. Rasmussen noch als Teilnehmer und Träger des gelben Trikots. Jaja, das war was, dieses Jahr (wenn mich wer verbessern will, ich geh mal davon aus, dass das der Rasmussen ist, wenn der n gelbes Trikot trägt?! Erkennen würd ich den sonst nämlich nicht):
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Sprung nach Nîmes in die Arenen, in denen früher Menschen und Tiere und heute Stiere gequält wu(e)rden. Auf dieser Bühne standen ein paar Tage später Albert Hammond Jr. (nicht schlecht), die Arctic Monkeys (laaaangweilig, Musik gut, aber die Typen sind einfach zu jung und sprechen nicht mit dem Publikum) und Arcade Fire (so was von abgedreht! Und dann noch vor der Kulisse! Allein dafür hat sich das Konzert gelohnt!). Leider kann ich hier nur die leere Bühne zeigen, da ich es nicht für nötig hielt, zum ersten Mal in meinem Leben eine Kamera mit auf ein Konzert zu nehmen.
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Sieh einer mal an, in Montpellier waren wir auch, was für ne Überraschung:
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Und in einer Tropfsteinhöhle, genauer gesagt der Grotte de Clamouse, in der Nähe von St. Guilhem le Désert. Die geologisch Interessierten unter den Lesern (ich bin mir sicher, es sind Dutzende!) werden sich darüber freuen, dass ich die Kamera in dieser Höhle fröhlich bediente. Es mag mancher sagen, die Bilder sind alle gleich. Aber ich habe schon viele aussortiert!
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In dieser Umgebung lag die Grotte, das sind die Gorges de l’Hérault. Nach diesem Fluss ist auch das Département benannt, dessen Hauptstadt Montpellier ist.
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Tja, und meine Eltern wollten auch gern St. Guilhem le Désert sehen. Hier ein paar Eindrücke:
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Mein Vater und ich in Aigues Mortes, einem Dorf (Stadt?), das in der Camargue liegt. Man beachte die Stadtmauer.
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Auf eben dieser Mauer musste ich nämlich unbedingt die Sonnencreme aus meinem Rucksack kramen. Natürlich fielen mir dabei Teile des Rucksackinhalts von der Mauer. Ich dachte, ich würde zum zweiten Mal meine Sonnenbrille verlieren, aber nach einer Schrecksekunde fiel mir auf, dass die Sonnenbrillenhülle ohne Inhalt in die Tiefen gestürzt war und ich die Brille auf der Nase hatte.
Ganz schön tief ging’s da runter.
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Glücklicherweise fiel die Sonnenbrillenhülle aber nicht nur auf ein Autodach (ich habe darauf verzichtet, später nach Dellen vom Auto zu suchen, wir sind schließlich in Südfrankreich), sondern auch neben einen sportlichen Franzosen, der sie doch tatsächlich wieder hochwarf. Ich weiß nicht, wie so etwas technisch möglich ist. Auch mein Vater staunte und guckt ungläubig in die Tiefe.
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Rund um Aigues Mortes sind auch wieder Étangs, das Besondere hier ist aber, dass sie rosa sind. Das kommt vom Salz, wurde mir erklärt (obwohl ich mir da grad nicht mehr ganz so sicher bin). Und deshalb sind die Flamingos dort auch rosa. Ein Versuch, die Flamingos zu fotografieren, scheiterte. Wir befanden uns nämlich im Bus und die Vögel waren unverschämt weit weg.
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Und hier die Stadt mit dem Étang:
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Der Hafen von Aigues Mortes (ist das nicht künstlerisch fotografiert??):
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Natürlich haben wir auch eine Bootsfahrt durch die “Petite Camargue” gemacht und für die Touristen dürfen die “Stierboys” (meine Ableitung von Cowboys, aber, hey, ist doch eigentlich das Gleiche, fällt mir grad auf) nicht fehlen. Die Stiere hier werden allerdings nicht grausam zu Tode gequält wie beispielsweise in den Arenen von Nîmes (wenn Arcade Fire gerade nicht spielen).
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Hier gibt’s auch Stierkämpfe, aber – wenn ich das denn richtig verstanden habe – in etwas abgeschwächterer Version. So ohne Töten und so. Die Arenen von Arles:
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Und das Rathaus dort:
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Schöne Häuser gibt’s da auch:
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Und – quelle surprise – ich war auch dort!
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Am Tag, als meine Eltern wieder gen Heimat flogen, kamen Annick und John. Hier sind wir bei der Weinprobe, die praktischerweise im Sommer jeden Freitagabend in Montpellier ist. Und, ja, man kann für 3 Euro ganz schön viel trinken, wenn einen die Winzer mögen. (Das musste ich gestern am eigenen Leibe erfahren und ich merke es immer noch)
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Weil die Umgebung um St. Guilhem le Désert so schön ist, waren wir dort wandern:
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Ist doch toll für alle Leser, langsam kennt Ihr Euch sicherlich schon in der Umgebung hier aus. Na, wo ist das?
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Noch n Tipp gefällig?
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Genau, diese komischen Boote mit den Männern, die sich ins Wasser schmeißen, das ist Sète!
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Das hier ist wieder etwas im Landesinneren, aber gleich in der Nähe von Montpellier. Wir (Annick, John, ich, Nicolas) besteigen den Pic St. Loup. Immerhin ganze 650 Meter hoch, der gute Berg (Hügel?).
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Wir lernten interessante Dinge auf dieser Wanderung.
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Sahen zum Beispiel Zikaden, von denen sich eine leider in mein T-Shirt verirrte, was ich den Viechern immer noch übel nehme.
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Je höher wir kamen, desto schöner wurde die Aussicht:
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Tja, und that’s it. Ich war Donnerstag auch noch in den Pyrenäen. Aber so toll und beeindruckend (und weit weg! Laaange Autofahrt) es dort auch war, die Bilder werden sich vermutlich nicht so sehr von diesen hier unterscheiden. Vielleicht stell ich sie noch mal hier rein. Vielleicht auch nicht. Wir werden sehen…