Das war im Nachhinein aber gar nicht so schlimm, weil vor mir ein französischer Forscher ein Projekt vorgestellt hat – auf Englisch. Da die geduldigen Zuhörer anscheinend auch das verstanden haben (im Gegensatz übrigens zu mir, was meiner etwas arroganten Meinung nach nicht an meinen mangelnden Englischkenntnissen, sondern an der etwas gewöhnungsbedürftigen Aussprache lag), machte ich mir keine Sorgen mehr, dass sie bei mir abschalten würden
Nun denn, es hat auch ganz gut geklappt, schön viele Diskussionen danach und schön viele neue Ansätze, denen ich am besten allen noch innerhalb von drei Wochen nachkommen soll. Ach ja, den Artikel muss ich ja auch noch schreiben… Wenn’s weiter nichts ist.
Aber ich will mich nicht beschweren, immerhin hatte ich in meiner Jugend (jaaa, damals…) viel Freizeit. Ich komme nämlich gerade von einer 11-jährigen französischen Schülerin, der ich vertretungsweise Nachhilfe in Deutsch gebe. Als ich dort um 18 Uhr ankam, war sie grad von der Schule gekommen – die haben hier jeden Tag, außer mittwochs, von 8 bis 17 Uhr Unterricht. Klar, das französische Schulsystem haben wir auch mal irgendwann in der Schule durchgenommen (in den verhältnismäßig wenigen Stunden, die wir hatten). Mich schockiert es aber immer wieder. Naja, in Deutschland wird’s ja auch nicht mehr lange dauern, aber gut, wenn man aus der Schule raus ist, findet man das wahrscheinlich super. Als Eltern zum Beispiel.
Eltern gibt’s hier auch ziemlich viele eigentlich, genau wie Schwangere. Entweder, man sieht Leute mit Handy am Ohr auf der Straße oder Leute mit dickem Bauch (wären wir in Deutschland, würden wir das nicht auf eine Schwangerschaft schieben, aber hier sind die Leute nun mal deutlich dünner), nicht selten sind es auch der Bauch und das Handy am Ohr in Kombination.
Aber wer weiß, vielleicht ist in Deutschland ja jetzt auch gerade der extreme Babyboom ausgebrochen und ich werde mich wundern, wenn ich zurückkomme.
Und weil dieser Eintrag ausnahmsweise mal nicht seitenlang geworden ist, versuche ich jetzt, ein paar Bilder mehr hochzuladen und an den Eintrag zu hängen, um Euch mit der Landschaft und sowieso allem hier neidisch zu machen. Was vielleicht noch nebenbei zu erwähnen ist: wir sterben hier nicht vor Hitze. Es ist eigentlich geradezu angenehm warm. Aber keine Angst, das ändert sich bestimmt bald. Dann ist es für mich an der Zeit, neidisch zu sein.
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Fangen wir an mit Bildern extra für meinen Papa – der war nämlich „damals“ in Südfrankreich in der Camargue im Örtchen „le Grau du Roi“. Und da ich jetzt ja endlich wieder einen Computer habe, kann ich da auch Bilder von zur Schau stellen, die noch von dem Ausflug mit den langweiligen Pferden in der Camargue sind.
Die hässlichen Bauten auf dem einem Foto befinden sich am französischen Touri-Strand überhaupt, nennt sich „La Grande Motte“.



Noch weiter weg als die Camargue ist übrigens Barcelona, einer Stadt, von der ich Euch auch noch Bilder schuldig bin. Die meisten hat allerdings Karo gemacht, die muss ich mir immer noch von ihr holen.
Barcelona, der Park Güell, gestaltet von wem wohl? – genau, dem Gaudì:

Im Hafen von Barcelona geschehen merkwürdige Dinge… Ich weiß immer noch nicht, was das hier soll, sah aber interessant aus:

Und das hier – ich glaube, es war das Kunstmuseum ganz in der Nähe vom Olympiastadion – ist das letzte Bild, was meine Kamera je aufgenommen hat. Adieu, mon appareil de photo…

Jetzt aber wirklich mal die Umgebung: am Lac du Salagou. Nachdem wir ihn dann gefunden hatten, war es auch sehr schön dort. Leider spielte das Wetter letzten Sonntag nicht so ganz mit. Aber geregnet hat’s nicht und abends war ich sogar zum ersten Mal hier im Mittelmeer schwimmen.
Wir, das sind auf diesem aussagekräftigen Foto (Selbstauslöser, ich hab mich leider zu langsam vom Fotoapparat entfernt und auf die Decke geschmissen) von links nach rechts Claudia (meine italienische Ex-Mitbewohnerin), ich (ohne Kommentar) Sarah (Medizinstudentin aus Deutschland, mit Auto) und Caroline (Französin, die vielleicht bald nach Finnland geht).




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